WINTERBERG, 21-23. Mai 2010
So, dies soll ein Sammelartikel für alle werden. Ich schreibe mal die Namen der Teilnehmer hier herein, die Autorenrechte haben. Kann also jeder was Schönes in den Artikel setzen, so soll ein Stimmungsbild aus vielen Einzelteilen entstehen. Und falls Elmar und Klaus auch noch etwas schreiben wollen, hänge ich es dann unten dran. Es war auf jeden Fall ein Klassewochenende mit vielen Höhenmetern und steilen Rampen, viel Sonne und Blasmusik. Soviel vorab.
Weitere Bilder folgen noch, jeweils bitte unten an den Artikel anhängen.
Ingo:
Tja, was soll ich jetzt noch Neues beisteuern? Meine Vorschreiber haben ja bereits alle Nettigkeiten (Wetter, Stimmung, Strecken, Orga, Blasmusik) sowie Kritikpunkte (Old-School-Jugendherberge, Abendessen (obwohl ich schon deutlich schlimmeres erlebt habe), Hinreisestau) aufgeführt.
Also von mir hier nur der Verweis auf die Tracks Samstag: Samstags-Route und Sonntag: Sonntags-Route.
Auf jeden Fall ein tolles langes Wochenende, bei einer Wiederholung bin ich auf jeden Fall dabei! Besonders der Samstag hat mir aber gezeigt, dass der Ötztaler dieses Jahr für mich wohl eine echt grenzwertige Qual geworden wäre. Nächstes Jahr aber ganz sicher ;-)
Fazit: Nochmal Dank an alle Mitfahrer, Leetzenritter und Gäste, it was a pleasure for me!
Thomas:
Hoogie:
Chriss:
Von mir in aller Kürze, es hat mir sehr viel Spaß gemacht, endlich mal wieder mit so vielen Leetzenrittern unterwegs gewesen zu sein. Dass uns das Wetter perfekte äußere Bedingungen bescherte, hat das Wochenende aus meiner Sicht so gut gelingen lassen. Denn so konnten wir der Jugendherberge ja welch ein Glück größtenteils “entfliehen”.
Das macht Lust auf Münster - Venlo - Münster.
Karina:
Nun auch der Beitrag der “Ritterin”. Ich habe mich besonders darüber gefreut, dass so viele nette Menschen mitgekommen sind (inklusive natürlich Luzie und Emil). Das war doch gleich viel netter, als zu zweit in der Jugendherberge zu bleiben.
Auch wenn Bergauffahren nie zu meinem Spezialgebiet werden wird, bin ich sehr froh, gleich so viele Steigungen mitgenommen zu haben und allen anderen, die mich begleitet oder oben gewartet haben, ein herzliches Danke! Beim nächsten Mal werde ich mich ein wenig eher um die “Geheimwege” kümmern, die bergab auf den Kahlen Asten führen und dann auch wirklich nicht anstrengend sind, aber das hat noch Zeit!
Fazit: Tolles Wochenende, tolles Wetter und am Montag sogar noch Kraft in den Beinen für die RTF Dülmen, diesmal aber wirklich mit dem Longinusturm als höchsten Punkt!
Henning:
Elmar:
Danke an die Leetzenritter, dass ich als Gastfahrer dabei sein durfte. Erholsamer Kurzurlaub, mal abgesehen von der hellhörigen Jugendherherberge, dem kleinen Fernseher in der Lobby ohne Theke und den Etagenklos. Danke auch an Carina und Chriss für die perfekte Streckenwahl. Was will man mehr bei so einer harmonischen Truppe und das Wetter hat ja auch mitgespielt. Fazit: W I E D E R H O L U N G S W Ü R D I G ! Viele Grüße, Elmar
Klaus:
Also ich kann mich dem allgemeinen Tenor nur anschließen.
Die Herberge war ziemlich bescheiden. Dafür aber war alles andere, vom Wetter, über die Touren und besonders die Begleiter/innen einfach Super. Danke nochmal an Chriss u. Karina für die Organisation und die schöne Tourenplanung und Danke an die Leetzenritter dass ich euch begleiten durfte.
Grüße Klaus
Robert:
Also fange ich mal an.
Mein Freitag war insgesamt furchtbar. Zunächst im gestreckten Galopp alles an Arbeit fertig bekommen, dann noch zuhause einen Handwerker verarzten, der wie Werner immer so schön sagt, eine Fußbedienung hatte. Auf der Autobahn ab Kamen 50 Minuten Stau, später am Abzweig nach Winterberg ebenfalls. Viel zu spät an der Jugendherberge, um noch eine Runde drehen zu können. Insofern war meine Laune sehhhhhhhhhhhhhhr mäßig als ich ankam.
Doch dort war das Wetter bestens, kühl, aber sonnig. Fast alle waren schon da (klar, bei der Anreise). Abends haben wirs uns noch schön auf einer Terrasse gemütlich gemacht, Wein und etwas Bier zur Stärkung eingenommen und sind zeitig in die Heia. Chriss und Karina waren die Strecke schon vorab mal gefahren, fast komplett - um sie dann am Samstag noch einmal unter die Felge zu nehmen. Rückblickend kann ich nur sagen: RESPEKT.
Mein Trainingszustand war zu dem Zeitpunkt in Noten gesprochen “ausreichend minus”. Noch keine 500 km diese Saison, mehr habe ich seit Mitte April auch nicht fahren können. Die 114 km, die am Samstag gefahren wurden, führten mich deshalb auch mehrfach an meine Grenzen. Da war wenig Substanz, wenns hart wurde. Und zwei Mal wurde es richtig hart. “Kirchensprint” nannte Chriss das erste Rampenstück, das sich wohl über rund 500 - 600 m in die Höhe schraubte, zwischenzeitlich wurden nach Ingo 18 % angezeigt - ich brauchte oben eine Minute, um wieder sprechen zu können. Eine Stunde später kams dann noch dicker, denn ähnlich schwer, aber noch länger. Gedemütigt musste ich 100 m vor Ende aus den Pedalen. Die Alternative wäre gewesen, ohnmächtig vom Fahrrad zu kippen (siehe “putmebackonmybike”).
Der Rest war schmerzhaft, aber ich habe mich durchgebissen. Insbesondere die langgezogene Auffahrt zum Kahlen Asten zum Schluss tat wirklich weh. Die schönen Abfahrten waren mir ebenfalls vergällt, denn mein Bike fing ab 60 km/h an zu flattern. Unschön. Wie sich am Sonntag herausstellte, hatte ich nur knapp fünf bar im Vorderreifen, kein Wunder also…
Trotzdem wars ein erhebendes Gefühl oben auf NRWs höchsten Erhebnung zu stehen. Runter zur Jugendherberge gings dann wie von allein, duschen, doppelte Portion essen,dann noch zum Dirt and Bike Festival in Winterberg, ein wenig chillen, später noch die Bayern vergeigen sehn. BUBU - auf einem durchgelegenen Scheissetagenbett allerdings.
Am Sonntag liefs für mich dann deutlich besser, wenig Schmerzen, ich hatte mit grauenhaftem Muskelkater gerechnet, aber nee, es ging. Das Wetter war sogar noch besser als am Vortag. Die Route haben wir etwas gekürzt, es ging unter anderem zum zweiten Mal den Dödelberg hoch, was für ein Name. In Oberkirchen empfing uns nach einer wunderbaren ersten Hälfte am Gasthof Blasmusik. Eigentlich hasse ich das, aber da passte einfach alles. Sonntag, Sonnenschein, Gasthof, Fachwerk, Touris, da lasse ich mir auch “Schöner fremder Mann” gefallen. zurück gings durch das Sorpetal. Einstieg in Untersorpe, dann idyllisch durch Mittelsorpe (fast schon kitschig schön dort), und dann nach Obersorpe. Nun war das Sorpetal zu Ende. Weil kein Ort mehr benannt werden konnte (Ganzobensorpe/Nochdrübersorpe?). Und es sollte noch einmal gelitten werden. Denn das Ende des Tals bedeutet nicht, oben zu sein, im Gegenteil. Zwischen 5 und 7 % waren es auf den geschätzten sechs Kilometern bis hoch auf den Kahlen Asten, den wir dann zum zweiten Mal mitnahmen. Oben lecker Mittag, viel Sonnenschein, viele Gäste aber auch, weshalb wir dann nach einer Stunde den Weg zurück zu unseren Wagen nahmen.
Mein Fazit: Alles wunderbar, toll, einmalig ein dickes Tak an Chriss für die Routenplanung - nur die Jugendherberge sollte mal von der Einrichtung bis zur Küche dringend überarbeitet werden. Das war nämlich nix. Trotzdem wäre ich gern noch nen Tag geblieben, denn am Sonntag machte das rauffahren schon viel mehr Spaß als am Tag zuvor und vor allem, es lief schon fast wieder wie gewohnt.
@Rob: Ich darf im Beitrag nix schreiben…
Aber ein erster Ausschnitt meiner Bemühungen mit der Helmkamera ist online, das meiste ist Schrott aber diese Abfahrt ist sehr schick geworden:
http://www.youtube.com/watch?v=MVZinfPagDI
haha… lustig. aber man denkt ja glatt, wir würden mit ca. 30 sachen hinter zugpferd elmar hinterhercruisen. waren aber eher konstant 60+. für deine mikrokamera echt eine coole qualität. wie gesagt, die zweite nehme ich gerne. lass uns mal mailen…
Dann schreibt doch einfach einen Entwurf, ich sehe das ja und packe es anschließend rein, ok?
ich konnte die Bilder leider nicht in den Artikel zufügen, deshalb habe ich sie jetzt seperat hochgeladen…meinen Kommentar schick ich dir morgen per mail ;.)
und hier ein kleiner Eindruck des Oberkirchener Sonntagskonzertes
Verlegt in den Artikel selbst…
Nun auch der Beitrag der “Ritterin”. -> findet sich ebenfalls im Bericht!