habe ich heute erst einmal beendet. Zwei Touren durch die Baumberge – heute in allerbester Begleitung durch die Early Birds Chriss und Karina – und beide mit einer Übersetzung rauf und runter. Ich wollte einfach mal wissen, wie es sich früher anfühlte Rennrad zu fahren, ohne Schaltung, mit einer Übersetzung fürs Flache. Insgesamt warens dann 160 km, gefahren wie 1935.
Fazit: Es ist schmerzhaft, was ja zu erwarten war. Trotzdem war ich überrascht, wie schnell der Körper sich an diese eher ungewöhnliche Art zu treten gewöhnen kann. Während am Freitag meine erste Anfahrt zum Longinus über Schapdetten und Nottuln recht unangenehm war, und die Billerbecker Straße in Darup nur mit vollem Körpereinsatz fahrbar war, fiel es mir anschließend zusehends leichter mit dieser doch recht schweren Übersetzung auch hinauf zu fahren. Irgendwann habe ich das dann fast gar nicht mehr gemerkt, es lief. Das zweite Mal zum Longinus hoch am Freitag war schon erheblich leichter – was mich beflügelte. Oben gabs dann eine schnelle Schorle – und anschließend im gestreckten Galopp heim, denn ich war überfällig.
Heute mit Chriss und Karina habe ich das dann noch einmal wiederholt. Das reicht dann aber auch erst mal – wozu hab ich die 18 Gänge.
Kalt wars heute um 8.00 Uhr morgens. Ich schön mit Sonnencreme eingeschmiert, hatte mit zarten 18 Grad gerechnet. Nix. Zwölf lausekalte Grädchen zeigte das Thermometer an der Apotheke unterwegs. Warmfahren also. Eine sehr ausgiebige Zufahrt (eigentlich zur Toskana-Runde, klappte aber nicht) führte uns nach Nottuln – von Westen, was eher ungewöhnlich ist, wenn man von Münster kommt (-> ich wars nicht).
Egal, wir hatten Spaß, und haben die Billerbecker Eisdiele entschlüsselt: Dort isst man am besten kein Eis, sondern trinkt am frühen Sonntag Vormittag (9.42 Uhr) Espresso und Cappuccino. Da stimmen dann Geschmack, Menge und Preis. So einfach ist dett.
Nachdem es wärmer wurde haben wir den Longinus noch passiert, nach Havixbeck, und sind über Hohenholte heim. Fahrzeit ca. 2.30 h, Strecke wohl über 70 km.
Und vor der Haustür habe ich erst mal aufs kleine Blatt runtergeschaltet. ;-)
Am Dienstag dann abends wieder – mal sehn, vielleicht bei ZN… ROB
1958 hat mal einer mit 53/15 nen Zeitfahrweltrekord aufgestellt. 47,3 seinerzeit.
Also:Nimm noch 2 Zähne runter und dann schaffste das auch;-)
angesichts meines überschaubaren Potenzials verschiebe ich solche Aktionen auf eines meiner nächsten Leben.
Also die 160km an zwei Tagen? Dennoch, ich bleib bei meinen 53/39 und 12/27, zu Hause haben wir ja auch keinen Kohleofen mehr ;)
@ingo
39/27? Du Held!