28. Juli 2010

Teutonentaten

Eingetragen unter „Trainingstagebuch“ von Robert Landa

Dienstag wars, gegen 19.00 Uhr. Rund zwanzig Pedalritter waren hinter Brock unterwegs via Ladbergen nach Lengerich. Mit angenehmen 32-34 km/h gings voran, kaum Wind, radsportfreundliche 23 Grad, Sonne – besser gehts nicht.
19prozenthinterderkuppe.jpgIn Lengerich dann eine für mich ungewohnte Strecke schlicht geradeaus in ein Wohngebiet, am Bahndamm lang (Erinnerung keimte langsam auf), dann drüber weg, links – und da war sie, die einzige kurze Steigung im Teuto, die mir vor zwei Jahren alle Zähne auf einmal gezogen hatte. Ich habe den Kartenausschnitt unten mal zum Nachfahren angehängt.
Vorweg: Das Teil ist immer noch Scheiße. Bis zu 19%, gegen Ende das steilste Stück, wirklich nix für Pilspolster und Frittenringe. Mich trafs nicht ganz so hart, aktuell komm ich ganz gut hoch, aber schwer wars wohl für jeden. Oben kurze Pause, bis alle da waren, was trotz der wenigen hundert Meter dauerte…

Weiter lustig rauf und runter Richtung Süden, Westen, via Leeden, in Ledde dann durch den Ort auf eine schmal Straße Richtung Tecklenburg , die ich ebenfalls noch nicht kannte, und deren letzte Meter sicher mehr als 15% hatten. Der Schenkel kochte, durfte sich nun aber auf dem Weg nach Brochterbeck erst mal erholen, was mir die Gelegenheit gab, mich mit Kai, der die Strecke zusammengestellt hatte, auszutauschen. Er hat hier sein bevorzugtes Trainingsgelände und scheint jede lohnenswerte Auffahrt zu kennen – so mein Eindruck.
Brochterbeck – Ladbergen - Brock so die weiteren Stationen, zügig, aber bei bester Laune heimwärts, und immer noch alle an Bord. Gelmer, Kanalbrücke, Rieselfelder. Sollte ich noch mitsprinten um die Tageswertung?
Ja. Matti und Jan opferten sich als Anfahrer auf den letzten rund 700 m. 44 km/h – 48 km/h und dann: 200m vorm Pavé zieht Steffen raus. Folgen kann ichrecht gut, aber den Rückstand von 10 m erst nach gut 100 m ein wenig verkleinern. Links zieht Tobi, der gelauert hatte an mir vorbei und schliesst auf den letzten 30 m noch zu Steffen auf, der aber mit einer halben Reifenlänge zuerst übers Kopfsteinpflaster fährt. Dritter – in meinem Alter wird man wohl nie Erster… ätzend.
Noch ein wenig Plaudern auf der Heimfahrt und um 21.25 Uhr stand ich wieder daheim vorm Gartentor.

5*****-Tour all inclusive, würde ich sagen. Jetzt hoffen wir mal, dass es am Samstag trocken bleibt, woll?!

Karte – welcher Anstieg genau? Ich weiss es nicht, kanns nicht zuordnen. Schaut selbst:
kartenausschnittlengerich.jpg


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Kommentare

Tobi schrieb am 28. Juli 2010 um 10:41 Uhr

knapp wars..aber wirklich eine schöne tour.

Christian schrieb am 28. Juli 2010 um 15:27 Uhr

Muss mit ziemlicher Sicherheit für Samstag absagen, da ich mir gestern beim Joggen beide (sic!) Achillessehnen ordentlich gezerrt habe.

Ein Tip für Euch: Lasst euch niemals Antibiotika der Gruppe Gyrasehemmer verschreiben, denn die können Sehnen + Knorpel bis zum Achillessehen-Riss schädigen - was natürlich nur bei Alten und Kranken und auch bei denen so gut wie nieee vorkommt (”ehrlich!”).
Wie sagt man noch? Genau: Bingo!

Tobi schrieb am 28. Juli 2010 um 16:07 Uhr

Samstag?
BTW heute Abend noch wer auf dem Rad? Wollte gegen 18:00 los

rob schrieb am 29. Juli 2010 um 17:10 Uhr

Heute bin ich verplant – Haus ruft an allen Ecken. Außerdem gäbs ne nasse Plinte – muss ich grad nicht haben ;-)

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