Anderen geht’s noch schlechter: KLICK!
Heissa. Enrico und die Leetzenritter am 03. Oktober 2010 in Münster beim Cup der Westfälischen Provinzial Versicherung.
Das wird ein Ritt - auch wenns nicht etwa gegen Windmühlen geht, sondern einfach nur gegen den Wind. Enrico trainiert schon fleissig – ebenso wie wir. Gemeinsam werden wir die 90er Runde in Angriff nehmen, um nachher einen Kuss der schönen Dulcinella, bzw. “Nadja Rad” in Empfang zu nehmen, weil wir Enricos inniglichen Wunsch erfüllt haben. Welchen Wunsch? Lasst Euch überraschen.
An einem geheimen Ort im Münsterland wirds in den kommenden Tagen ein konspiratives Trainingstreffen des Teams mit dem Kölner Gastfahrer geben – samt Streckencheck. Natürlich undercover, als Erlkönige.
Unsere Taktik in diesem Jahr: Enrico vorneweg - wir mittendrin!
In diesem Sinne: Lets get ready to pesel…
Foto: Filmstill aus dem SW/Film “Don Quichote von der Mancha”, 1965
Wattn Gehacke heute bei Lohmann! Nach einem Jahr habe ich mich mal wieder hingetraut, Thomas als einzigen Leetzenritter angetroffen, und schon vor Schapdetten bereut, nicht alleine zu einer GA-Solorunde gestartet zu sein. Schapdetten-Challenge mit über 30 Sachen? Ohne mich. Am Ortsausgang waren fünf oder sechs Kollegen hinter mir zurückgeblieben, aber den Rest des Pulks habe ich nur noch als Punkt am Horizont gesehen.
Danke an Thomas, der auf mich gewartet hat! Trotzdem brauchte ich bis zur Ampelkreuzung in Nottuln, um ihn einzuholen. Zu zweit sind wir dann noch dem 70er Feld bis nach Billerbeck hinterhergejagt. Hat aber auch nichts geholfen: An einer roten Ampel entschlossen wir uns, unser eigenes lauwarmes Süppchen zu kochen. Also gemeinsam, angenehm plaudernd über Osthellen und Napoleonweg, dann in Richtung Nottuln. Ab da fuhr Thomas münster- und ich darupwärts.
Liegt’s nur an meinem Trainingsrückstand, oder wird bei Lohmann heuer auch auf der mittleren Runde doller auf die Tonne gekloppt als letztes Jahr? Rob, wo warst Du denn? Wir haben Dich alle vermisst, aber besonders Manos. Der war scharf auf Deinen Windschatten. Sieht Dich wohl gerne von hinten. Sachen gibts…
Nach kurzem Hin und Her fand man sich dann vorm Gasthaus Ackermann in Roxel ein. Rob, Ulf und meine Wenigkeit.
Zu dritt gings raus richtung Baumberge, wohin auch sonst. In Havixbeck kamen wir zu fünft an, da wir unterwegs den Großmeister für sadomasochistische Praktiken auf dem Rennrad sowie seinen Untergebenen aufgesammelt hatten.
In den Baumbergen begann der ein oder andere hin und wieder das “Posen”…spätestens an diesem Punkt war der Vorsatz über den Haufen geworfen, mal gemütlich zu fahren.
Es ging weiter munter auf und nieder; immer mal wieder kurze Besprechung, wolang es gehen soll…nach Schöppigen wollten wir nicht, soviel stand fest.
Auf der Serpentine hinterm Turm angekommen, wurde der arme Untergebene von seinem Meister dann so richtig rangenommen. Ulf hatte sich einige Kilometer vorher schon nach Haus verabschiedet.
Hinter Havixbeck waren dann nur noch Großmeister Tobi, Rob und ich übrig. Man beschloss, “etwas zügiger” zu fahren. Es entwickelte sich eine dem Zeitfahren schon sehr ähnliche Raserei bei Tempo 40. “Quäl dich, los, bis zur Brücke!” brüllte man mir ins Ohr. Tat weh, war anstrengend, war heftig, aber hat Spass gemacht.
Irgendwann haben wirs dann gut sein lassen. Die heutige Tour endete nach ca 60km+X und reichlich Höhenmetern mit einer entspannten Stadt-Tour von Gievenbeck bis Hammerstraße…Rob und ich erreichten Münster.
Dummerweise hat sich meine GPS Uhr unterwegs ausgeschaltet…Datenbank für Trackpoints war voll, werd mal die Tage sehen, was sich noch auslesen lässt.
Und wer meint, er müsse bei der nächsten Pause seine Banane auspacken, der fähr den Rest der Tour im Tütü.