aber im Gegensatz zum gleichnamigen Spiel haben sich diese Vier ausgiebig durch den Sonnenschein bewegt.
Um 13 Uhr trafen sich Thiemo, Christian und meine Wenigkeit um dann später noch den beinahe wieder vollständig genesenen Ulf einzusammeln. Drei Stunden bei nicht zu hohem Tempo sollten es werden, und Ulf wollte gegen irgendwas nach drei wieder zu Hause sein um weiteren sozialen Verpflichtungen nach zu kommen. Auf dem Hinweg zum Treffpunkt bei Tillbeck sind wir eine etwas größere Schleife gefahren und mussten kurz etwas Tempo machen um rechtzeitig Ulf aufzulesen. Von Außen sieht der Gute schon wieder auf wie früher, die Nase ist aber noch erkennbar vergrößert, so dass nach eigenen Aussagen “keine Brille passt”.
Mit Ulfs Stahlroß sämt echter Heldenkurbel (53/42) sollte die Strecke ohne harte Steigungen verlaufen, so sind wir um die Baumberge herum gefahren statt mitten durch. Mit bester Laune bei unschlagbaren Bedingungen
also Richtung Hohenholte, in weitem Bogen zurück nach Billerbeck und dann hoch zum Napoleonweg Richtung Darup. Die vier Wochen Ausfall haben Ulf’s Form nichts anhaben können, er zog an jeder Steigung mit seinem Antikhobel vorne Weg, und bedauerte nochmal seine verpasste Chance beim Giro. Mit der Form wäre ordentlich was drin gewesen.
Nachdem er sich Richtung Heimat verabschiedet hatte sind wir noch einen kleinen Schlenker am Draum gefahren um uns ebenfalls auf den Nachhauseweg zu machen. Das Stevertal umfahrend ging es via Bösensell zurück auf Münsters Straßen. Wie letztes Wochenende waren auch dieses mal ab 15 Uhr einige Spaziergänger unterwegs, da wir aber schon auf dem Rückweg waren hielten sich die Begegnungen in Grenzen.
Thiemo stellte noch fest das diese Tour mit über drei Stunden die längste dieses Jahr für ihn gewesen ist, und Christians Beine zollten den drei Wochen Nichtstun seit dem Giro auch Tribut und so kullerten wir die letzten paar Kilometer sehr entspannt zurück.
Laut Aufzeichnung sind wir 3,5 Stunden auf 90km unterwegs gewesen, und wenn das nächste Wochenende wieder mitspielt, dann mache ich das Ganze gerne wieder.
Für Thiemo: hier der Track
Nach einer gehörigen Abstinenz vom Renner nach dem GIRO gings für mich heute bei strahlendem Sonnenwetter auf die Strehle auf eine lange Runde in Richtung Nordwest. Recht früh gings los, lange Plinte und mehrere Lagen Langarm obenrum waren da schon nötig – überfrorene Nässe kroch noch durch die Straßengräben, die Sonne machte aber ganz fix gute Fahrtemperaturen. Denn mal los…
Häger, Altenberge, Norwalde, Steinfurt, Leer, Schöppingen, Eggerode, Rosendahl, Billerbeck, Coesfeld, Darup, Nottuln, Schapdetten – und inklusive waren bei der Runde Hollicher Berg, Schöppinger Berg, Weissenburg, Coesfelder Berg, Daruper Berg und Baumberge. Uff. Nach knapp 120 Kilometern und gut 4 Stunden waren die Schenkel dann auch weichgekocht und ich froh, unter die heiße Dusche springen zu können.
Schön wars und nach zwei Wochen ohne Rennleeze hats Spässchen gemacht.
HENNING
So – heuer noch mal entspannte 50 Kilometer auf die Strehle gepinnt. Ganz piano rennvorbereitend und bei unglaublich gutem und warmem Wetter mit Rob, Ingo und Christian in sehr netter und vorfreudiger Runde. Jetzt kanns ja was werden. Um 16 Uhr noch die Startunterlagen einsammeln und dann ab dafür… “Wir gehn steil!”
HENNING
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Heute hab ich mich noch einmal ins Trikot gezwängt, hektisch Flaschen gefüllt und nach drei Versuchen tatsächlich alles Nötige an Bord, um mich auf eine etwas entspanntere Einheit zu begeben. Es wird wohl bis auf Sonntag die einzige in dieser Woche bleiben. Schade eigentlich. Noch zwei Wochen etwas geregelteres Training und ich wäre in einer wirklich schönen Form. Naja, nun muss es halt so reichen. Und Ulf habe ich mal besucht, und muss sagen, keines seiner veröffentlichten Fotos wurde nachträglich manipuliert, um das Ganze dramatischer erscheinen zu lassen. Nein, er hat bei seinem Sturz wirklich ganze Arbeit geleistet. Und trägt das Ganze mit einer Gelassenheit, von der ioch mir in den nächsten Monaten eine dicke Scheibe abschneiden werde. Bei mir waren es heute in knapp zwei Stunden rund 57 Kilometer mit ein paar Bergchen und Hüglein.
Möge wir am Montag alle gute Beine haben und unseren Spaß haben – sturzfrei und im Sonnenschein. Das wäre doch was.
Bis Sonntag oder Montag: ROB