Verträgt sich nicht, lag aber laut Trainingsplan an, die Grundausdauer bei höherem Tempo wollte ich heute angehen. War besonders anfangs sehr schmerzhaft, die Runde führte mich durch Schapdetten mit einigen Höhenmetern an der Leopoldshöhe und Richtung Longinus, wo ich dann feststellen musste, das mein Geld noch zuhause lag *heul* und nach kruzem Stopp hinter zwei RSVlern und einem Leezenritter her, der eigentlich nur Tobi sein konnte: Richtig, er wars auch in Begleitung von Jochen und Johannes. Wenige hundert Meter später trennten sich unsere Wege – ich nach Nottuln, die drei anderen nach Billerbeck.
Ein Blick auf die Uhr führte zu einem sehr besorgten Blick und einem sehr langen, sehr intensiven Teilstück, immer gegen die Uhr, denn es war kurz vor halb Sechs – noch 33 Minuten bis ich wieder in Münster am Trainingsgelände von Blau-Weiss Aasee sein musste, um den Sohnemann abzuholen. Und ich hatte Nottuln noch nicht wieder erreicht. Ohweiah.
Die einen nennen es Einzelzeitfahren, ich bevorzuge Horrortrip. Noch nie habe ich es (mit Wind von schräg vorne) geschafft, in weniger als 35 Minuten von Nottuln nach Münster zu kommen. Heute war es so weit – 34 Minuten von Nottuln bis an die Weseler Straße. Trotzdem war ich sechs Minuten zu spät dran und ein bräsiger Sohn erwartete mich am Ausgang des Vereinsgeländes.
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Meine Beine sind erst mal fertig. Dr. Landa verordnet Ruhe. Sonntag mehr…
Sonnenschein und Höhenmeter satt, frostig zu Beginn und fast warm zum Ende, flach hin, flach zurück (wie auch sonst?).
Eine astreine Sonntagsrunde mit einigen doch anstrengenden Anstiegen und vier Pedaleuren, die sich selbst nicht zu ernst nahmen.
Erstmalig in 2011 gings in Lienen den Malepartus hoch, weiter Richtung Lengerich, rechts ab nach Sudenfeldt, am Waldrand kilometerlang immer wieder Wellen rauf und runter, dann nochmals Richtung Lengerich, schließlich den Kleeberg hoch (fies) und durch Lengerich nach Ostbevern und über Brock auf der Girostrecke 2008 heimwärts.
Daheim gabs für mich zwei Stück Kuchen und direkt im Anschluss noch 45 Minuten Fußballkick mit meinem Sohn, die ich mir aufgrund der ätzenden Schmerzen in den weichgefahrenen Oberschenkeln definitiv beim Winterpokal eintragen werde. :-)
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So kann man den heutigen Ausritt zusammen fassen. Aus unerfindlichen Gründen, wohl weil es mich so sehr nach draußen zog (16 Grad!), stan d ich nicht wie verabredet um 16.30 uhr bei Lohmann, sondern eine halbe Stunde früher. Nache einer Viertelstunde fuhr ich verärgert los. Tob ging es genau 15 Minuten später ebenso.
Aus meinem gutgemeinten und durchaus sinnvollen Vorsatz, wirklich nur Grundlage zu fahren wurde heute nix. Mich stach der hafer, auf dem Hinweg Rückenwind, wann gibts das schon mal? Also schön feste treten bis Schapdetten. Kurz vorm Hügel traf ich dann Jörg vom TEAM Münsterland, der gerade in der Anfahrt zur Schapdetten Challenge war – und diese nach kurzer Begrüßung (ich hab mich als Anfahrer versucht) absolvierte: neue Bestzeit oben. Wir fuhren noch ein bisschen zusammen, Stevertalidylle, Loginusserpentine, dann trennten sich unsere Wege. Ich hab dann noch einmal den Anstieg zum Turm durch den Wald genommen (Schenkelkochen) und bin am Ferienpark vorbei wieder runter gefahren. Im Stevertal schließlich traf ich Tobi: “Wo warst Du?” - “Wie, wo warst Du denn?” usw. Liess sich aber schnell klären (nochmals sorry). Noch mal gings nun zu Dritt durch Nottuln, wieder Ferienpark, aber ich konnte mich nicht überwinden noch einmal hochzufahren, es tat eh schon alles weh. Also abdrehen, tatsächlich noch einmal hoch Richtung Turm (AUAAAAAA!), zur Havixbeck-Abfahrt und dann 25 Minuten Nonstopkackgegenwindfrontalindiebratze. Ab Roxel wars dann nur noch rollen, mir war nicht mehr nach Belastung.
62 km in anständigen 128 Minuten. Und allerschönstes Frühjahrswetter. Und Kraniche. Und zuhause gabs sofort was Warmes auf die Gabel. Das Leben ist schön…
Heute mal ohne Bilder, weil Mobile vergessen.
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… und zwischendurch fuhr Tobi im Sonnenschein seine Intervalle. Ich hingegen habe schön mein Ding (Puls unter 155) gemacht und bin gleichmütig hinterher gezuckelt.
War schön, etwas HM-lastig, aber durchaus spaßig. Bergauf gehts schon gut, bergab wirds bei mir eh nie was Besonderes und im Flachen lief es zumindest OK.
Muss mal langsam am Ø-Tempo schrauben. Das war heute allerdings nicht ganz so einfach, denn mir stand nur das kleine Kettenblatt zur Verfügung.
Meine Umwerferschelle hats unterwegs zerlegt, einfach gebrochen. Nix mehr großes Blatt. Sowas. Brauche ich wohl ne neue. Tschäh. Mal bei Hürter in die Ersatzteilbox schaun.
Freitag muss die Leeze wieder jucheln, aber tacko.